Frühjahrsputz war früher selbstverständlich: Man nutzte die ersten warmen Tage nach dem Ende der Heizsaison, um Gardinen zu waschen und dicke Winterbetten zu lüften. Heute helfen Waschmaschine und chemische Reinigung das ganze Jahr über, die Wohnung sauber und die Einrichtung in Schuss zu halten. Der klassische Frühjahrsputz ist in modernen Wohnräumen weitgehend überflüssig geworden. Das Haus selbst allerdings sollte gerade nach den Wintermonaten besonders sorgfältig kontrolliert werden. Nässe kann Dach und Fassade durchfeuchtet haben. Kluge Hausbesitzer nutzen deshalb das Frühjahr, um ihre Immobilie genau zu prüfen und alle eventuellen Winterschäden beheben zu lassen. Wie steht es mit den Einfassungsblechen rings um den Kamin, an den Gauben und in den Kehlen? Sind sie noch dicht oder haben sie Risse und lassen Feuchtigkeit ins Gebälk?

Schnee, Wind und Regen haben den Fassaden zugesetzt. Oft wurden sie tagelang nicht richtig trocken. Immobilienbesitzer sollten die Außenhaut des Hauses deshalb im Frühling kritisch kontrollieren: Sind neue Risse entstanden, haben sich einst harmlose Haarrisse im vergangenen Winter vergrößert? Blättert der Anstrich ab oder klingt der Putz an manchen Stellen hohl? Jetzt ist die beste Gelegenheit zur Schadensbilanz. Wer Schäden feststellt, der sollte die Winterschäden bald ausbessern lassen. Im Augenblick haben die Firmen noch Zeit, im Spätsommer und Herbst wird es erfahrungsgemäß wieder hektisch. Wer ein altes Haus besitzt, der kann die Fassadenreparatur natürlich mit einer energetischen Sanierung verbinden. Dabei werden in der Regel die alten Fenster durch moderne ersetzt und das Haus unter Umständen ringsum mit einem Wärmedämmsystem eingepackt.

Der Frühjahrscheck ist eine gute Gelegenheit für den Kontrollgang mit dem Experten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!